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Spaßiges (Lustige ABC)






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Angler:

Laienhafter Ausdruck fĂŒr den bereits bei den alten Römern verbreiteten Beruf „PISCATOR COMMUNIS = ganz gemeiner Fischer“. Über die Angler werden vollkommen ungerechtfertigter Weise oft Witze gemacht, ist doch dieser Naturbursche und NaturschĂŒtzer ausschließlich darauf bedacht, die lieben Fischlein zu hegen und zu pflegen. Der gute Angler fĂ€ngt nur alte Fische, Raubfische und kranke Fische, - und aus lauter Tierliebe meist gar keine Fische. Charakterkennzeichen: rechthaberisch, jĂ€hzornig, zartbeseitet, sensibel und verschlafen. Ein guter Angler ist darĂŒber hinaus wasserdicht.

Blinker:

KĂŒnstlicher Köder mit scharfen Mehrfachhaken (Drilling). Die Haken dienen dazu, das sich dieser Kunstköder besser am GewĂ€ssergrund, Unterwassergehölz usw. festhaken kann. Blinkt nicht, wenn man in verloren hat.

Casting:

Durch das Befestigen von Bleigewichten an der Angelschnur wird aus dem Auswerfen der Angel eine Art Hammerwurf. Es geht um die Weite und um die Zielgenauigkeit. Wird ein Fisch vom Bleigewicht am Kopf getroffen, verfĂ€llt er sofort in tiefe Bewusstlosigkeit. Jetzt gilt es nur noch, beim zweiten Wurf den Haken so hinter den aus dem Wasser schwimmenden Fisch zu schleudern, dass er sich beim Einholen im Fisch verfĂ€ngt und die Beute an Land gezogen werden kann. Der erfahrene Angler ĂŒbt das schon im Winter daheim.

DĂ€mmerung:

Kurze Zeit abendlichen Zwielichtes. Trennt den Zeitrauraum, an welchem die Fische nicht anbeißen, weil sie die Angelschnur sehen können, von dem Zeitraum, an welchem die Fische nicht anbeißen, weil sie den Köder nicht sehen. (Bei Tagesanbruch verlĂ€uft der Vorgang in aller Regel meistens umgekehrt.)

Einsamkeit:

1. Stilles PlĂ€tzchen in Gottes freier Natur, fernab von jeder Toilette mit WasserspĂŒlung.
2.Geheimtipp unter Anglern, „dort beißen sie heute“, daher Treffpunkt zahlreicher PetrijĂŒnger.

Fangmeldung:

Darin berichtet der Angler seinem Verein, wie viele Fische er im Laufe des Jahres gefangen hat. Ihr Ehrlichkeitsgrad entspricht dem einer SteuererklĂ€rung (in Italien natĂŒrlich!). Wer wenig gefangen hat, meldet zu viele Fische, weil er sich nicht blamieren will, wer zu viel gefangen hat, meldet wenig Fang, damit er keinen reingewĂŒrgt bekommt oder damit in „seinem“ GewĂ€sserbereich mehr Jungfische ausgesetzt werden.

Forellenschlund:

Da der Fang einer Forelle zu den seltensten Erlebnissen eines Anglerlebens gehört, ersteht der kluge Angler bereits morgens auf dem Weg zum Fischen eine Forelle im FischgeschĂ€ft (sonn- und feiertags in Landgasthöfen aus dem Bassin erhĂ€ltlich!) und bringt dann mittels einer Pinzette einen alten Angelhaken tief in den Forellenschlund ein. Dieser Haken wird von der Gattin abends beim Ausnehmen des Fisches entdeckt und dient damit als erstklassiges Indiz fĂŒr den Tag und den Fang.

GrÀten:

Eine der hinterfotzigsten Erfindungen der Natur, diese „Knochen“ der Fische, zumal grĂ€tenreiche Fische leichter und öfter gefangen werden als grĂ€tenarme. GrĂ€ten machen Fischer und Fische oft ungenießbar.

Grundangel:

Jede Art von Köder, der sich auf dem Grund eines GewÀssers in dort liegenden AbfÀllen verfangen hat.

Heben+Senken:

1. Krampfhafter Versuch eines Anglers, einen Fisch auf einen ausgebrachten Köder aufmerksam zu machen.
2. GĂ€ngige Methode, im Anglerheim Bier nachzubestellen.

IndustrieabwÀsser:

Das einzig gemeinsame Gedankengut, das einen schwarzen Angler mit einem grĂŒnen Parteipolitiker an einen Tisch bringen könnte.

Kaventsmann:

Wie „Mordskerl“ oder „Brocken“, im internationalen Fischereiabkommen festgelegte GrĂ¶ĂŸenbezeichnung fĂŒr einen gefangenen Fisch.(Achtung, diesen Ausdruck vorlĂ€ufig nicht in Island verwenden, da dieses Land das Abkommen bisher nicht unterzeichnet hat!)

Laichen:

Auch Fische haben ein Sexualleben, das sich aber, allein schon wegen der witterungsbedingten UmstĂ€nde, wesentlich von dem der Menschen unterscheidet. Daher gibt es dafĂŒr auch ein besonderes Wort, nĂ€mlich „laichen“(NĂ€heres siehe Konrad Lorenz, „Mit Fischen auf Du“.)

Made:

Gut geeigneter Angelköder, wird meist im Speck gefunden. Hat eine Fleischkonserve die Aufschrift „Made in Germany“, so bedeutet das, dass diese Konserve madenfrei ist, weil die Made in Deutschland verweilt, wo sie darauf wartet, zum Angeln verwandt zu werden. Findet sich auf allen Exportartikeln, weil Deutschland 1949 die Ausfuhr von Maden strengstens verboten hat.

Nymphe:

1. Eine Art Seejungfrau, fĂŒr den Angler keine interessante Beute (zuviel Fisch zum Essen, zu wenig Frau zum Lieben).
2. KĂŒnstliche Fliege, der man die Haare abrasiert hat.

Otter:

Das einzige SĂ€ugetier, das neben dem Menschen dem Angelsport huldigt. Wurde vom Menschen fast ausgerottet, weil es dabei stets viel erfolgreicher war als der Mensch.

Petri-jĂŒnger:

Sekte (auch Geheimbund) der AnhĂ€nger des Gottes Petri. Die Aufnahme in diese Sekte hĂ€ngt von einer PrĂŒfung ab, der sich jeder werdende Petri-JĂŒnger zu unterwerfen hat. Die geheimnisumwitterten Riten und BrĂ€uche dieser Glaubensgemeinschaft wurden bisher nur mangelhaft erforscht, da sich die Petri-JĂŒnger nicht einmal untereinander ihre Geheimnisse anvertrauen, ja sie geradezu misstrauisch und eifersĂŒchtig hĂŒten und fĂŒr sich bewahren.

Rekorde:

Auch unter den Angelsportlern gibt es jene Typen, die nicht einfach nur so zum Spaß fischen, sondern auf Rekordjagd gehen. Der Deutsche Anglerbund e. V. fĂŒhrt eine ewige Bestenliste, aus der wir einen kleinen Auszug bringen können:

1. Autoreifen: Fritz Schulze 1963, Steinhuder Meer, Michelin-Spike 8, 60-15, 51 Kg
2. Skistiefel GrĂ¶ĂŸe 47: Max Meier 1971, Biggesee, 11 Kg
3. Klosettbecken: Alois Hinterhuber 1974, Walchensee, Villeroy und Boch mit Edelholzbrille 67 Kg
4. Brandungsfischen: Bleibtreu von Zitzelwitz, Graf, 1981, Sylt, 1 Golfset mit Putter und elf SchlÀgern, 37 Kg

Sardine:

Auch Blechfisch oder Ölsardine genannt, lebt in Sechsergruppen zusammen, sein natĂŒrliches Biotop ist nicht Wasser, sondern Öl, gibt es jetzt als portugiesische NeuzĂŒchtung auch „ohne Haut und ohne GrĂ€ten“. Typischer Fangort: „Nordsee“.

Thunfisch:

Stammt aus der Familie der Blechfische.

Über-kopf-Wurf:

Den Köder so auswerfen, dass er gerade eben ĂŒber den Kopf des nĂ€chsten Anglers gleitet. Den so gefangenen Hut sehr schnell einholen, damit er nicht zu nass wird.

Verbote:

Auch beim Angeln, wie bei den meisten Dingen im Leben, die ein wenig Freude bereiten, ist fast alles verboten. Es empfiehlt sich, um das GedĂ€chtnis nicht ĂŒber GebĂŒhr zu belasten, nur das auswendig zu lernen, was nicht verboten ist. In der Flens­burger Angler-Bußgeld-Kartei werden nĂ€mlich Strafpunkte gesammelt. Angeln bei Entzug der Angelerlaubnis ist jedoch immer noch einfacher, als alle Verbote zu beachten.

Weste:

Der Angler trĂ€gt eine reine Weste, die, wegen der WetterunwĂ€gbarkeiten, gefĂŒttert oder wattiert ist. In den Taschen der Weste fĂŒhrt der Angler diverse Kleinigkeiten mit, welche er zum Angeln unbedingt benötigt, wie zum Beispiel eine Ministreichholzschachtel, die beim Fotografieren der TrophĂ€e zum GrĂ¶ĂŸenvergleich daneben gelegt werden kann, ein ungeeichtes Maßband, einen Flachmann mit Beleuchtung, einen Mondphasenkalender, Klopapier.

Xanthodermie:

GelbfĂ€rbung der Haut, auch der Hornhaut, tritt bei Anglern hĂ€ufig auf und ist auf eine Kombination von ĂŒbermĂ€ĂŸigem Alkoholgenuss mit stĂ€ndigem Neid (auf andere Angler) zurĂŒckzufĂŒhren.

Zzzzzzzzzz:

1. GerÀusch aus dem Munde eines geduldigen Anglers, der auf einen Biss wartet.
2. GerĂ€usch einer StechmĂŒcke, die zum Biss ansetzt.